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Kohaku
Man sagt, die Koi-Hälterung beginnt und endet mit dem Kohaku. Die rote Zeichnung auf weißem Grund bildet einen exquisiten Kontrast. Die Wertschätzung des Kohaku orientiert sich an der Intensität des beni (rot) der Zeichnung sowie deren Randschärfe und des schneeweißen Körpers.
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Taisho Sanke
Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte man eine Variante des Kohaku, die zusätzlich zu den roten Flecken auf weißem Grund auch noch schwarze (sumi) Zeichnung aufweist. Egal, ob die Sumi-Zeichnung aus expressiven, fetten schwarzen Flächen besteht oder aus kleinen, eleganten Flecken, wichtig ist die Tiefe des Schwarz, die wie lackiert erscheinen kann.
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Showa Sanshoku
Der Showa zeigt eine weiße und rote Zeichnung auf einem pechschwarzen Grund. Die Wertschätzung des in den dreißiger Jahren herangezüchteten Showa beobachtet insbesondere die Stärke der schwarzen Körperfärbung und die interessante Durchflechtung mit weißen und roten Flecken. Showas mit verhältnismäßig höherem Anteil an weißer Zeichnung gegenüber dem sumi (schwarz) sind modernere Züchtungen. Man nennt diese Kindai Showa
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Utsurimono Utsuri
Wörtlich übersetzt bedeutet soviel wie Reflektionen, oder die Reflektierenden. Diese Kategorie besteht aus drei Farbvarianten. An erster Stelle steht der Shiroutsuri. Shiro bedeutet weiß. Der zweite ist der Hi-utsuri (Feuer bzw. rot). Der dritte und am schwersten zu definierende ist der Ki-utsuri (gelb). Alle drei Varianten zeichnen sich durch die schwarze Körperfärbung aus, auf der sich die jeweiligen Farbflächen wie Reflektionen zu spiegeln scheinen.
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Koromo
Wörtlich übersetzt bedeutet Koromo soviel wie »bekleidet«. Der Koromo ist eine Kreuzung aus Asagi und Kohaku. Der Unterschied zum Goshiki besteht darin, daß neben der reinweißen Körperfärbung sich das Tannenzapfenmuster des Asagi nur in den roten Flächen befindet. Als Aigoromo bezeichnet man den Koromo mit einer blauen Zapfenzeichnung. Leicht violett gefärbte Koromo benennt man mit Budogoromo
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Bekko
Der Bekko zeichnet sich durch eine trittsteinartige Anordnung schwarzer Flekken auf dem Rücken aus. Es existieren drei Farbvarianten: Aka(rot), Shiro (weiß) und Ki (gelb).
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Goshiki Die wörtliche Übersetzung von Goshiki bedeutet »fünffarbig« und ist offensichtlich zurückzuführen auf das rot, schwarz und weiß des Sanke, sowie die beiden Blautöne des Asagi, die man bei dieser Kreuzung am »Orginal-Goshiki« entdecken kann. Später benannte man alle Kois Goshiki, deren weißer Körper mit dem typischen Asagi-Tannenzapfenmuster überzogen ist und zusätzlich die Kohaku-Zeichnung besitzt. Goshiki Sanke benennt man die Tiere, deren Goshiki-Zeichnung zusätzlich die schwarzen Anteile des Sanke enthält.
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Hikarimuji HikarimujiDer auch als »OGON« bezeichnete Hikarimuji umfaßt eine Reihe von leuchtend farbigen, metallisch erscheinenden Varianten mit Yamabuki (gelb), Purachina (platinfarben), Orenji (orange), nezu (grau) sowie den rauchgold-farbenen Mukasi Ogon. Den Züchtern bieten sich bei der Kreuzung des Hikarimuji mit anderen Rassen eine schier endlose Zahl an neuen Varianten. Eingeschlossen in diese Gruppe sind Kois mit dem charakterstischen Pinienzapfen-Muster, auch Matsuba genannt.
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Hikariutsuri
Die Hikariutsuris sind Kreuzungsergebnisse aus Showa oder Utsurimono mit Hikarimuji, (Ogon) um den Effekt eines gezeichneten Koi mit metallischem Glanz zu erzielen. Aus dem Showa wurde ein Kin Showa, aus dem Shiro ein Gin Shiro und aus dem Hi oder Ki Utsuri wurde ein Kinki Utsuri. Zur Zeit existieren nur diese drei Varianten.
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Tancho
Die Bezeichnung Tancho war ursprünglich denjenigen Kohaku mit völlig weißem Körper und nur einem einzigen Fleck auf der Mitte des Kopfes vorbehalten. Der Tancho- Kohaku ist bei den Japanern besonders beliebt, da er an ihre Nationalflagge erinnert – rote Sonne auf weißem Feld.
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Doitsu
Doitsu (der deutsche Karpfen) Der Doitsu hat entweder gar keine Schuppen (bezeichnet als Lederkarpfen), oder sie haben eine Reihe großer Schuppen entlang der latal und dorsal verlaufenden Linien und werden dann als Spiegelkarpfen bezeichnet. Doitsus finden sich in fast jeder der beschriebenen Rassen, so gibt es den Doitsu Kohaku, Doitsu Sanke, Doitsu Yamato Nishiki und Doitsu Hariwake, um nur einige Namen zu nennen.
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Asagi
Der Asagi ist einer der ältesten Variationen des Nishiki-Kois und diente als Grundform für viele Untergruppierungen. Sein Rücken ist bedeckt von einem netzartigen Schuppen- muster in verschiedenen Blautönungen. Der hellblaue Kopf sollte hier rein und ohne Zeichnung sein. Die Flossenansätze sind dunkelrot oder orange gefärbt.
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Shusui
Als Kreuzung des Doitsu mit dem Asagi war der Shusui eine der ersten Doitsu-Varianten des Nishiki-Koi. Der Shusui hat eine breite Linie von dunkelblauen Schuppen längs des Rückens und ähnlich dem Asagi, rote oder orangefarbene Körperseiten. Ist auch der Rücken des Shusui rot gefärbt, so bezeichnet man ihn als Hi- Shusui
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Hikarimoyo
Diese Kategorie umfaßt alle metallisch glänzenden Kois, die weder der Rasse der Hikarimuji noch den Hikariutsuri zuzuordnen sind. Kohakus, deren Körper von einem metallisch glänzenden Muster überzogen sind, nennt man Sakura Ogon. Das metallische gelb und weiß des Hariwake wie die des Doitsu (Deutsch), des Kikusui und des Doitsu Hariwake ist sehr beliebt.
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Kinginrin
Der Name Kingrin wird der metallischen Schuppe oder dem Diamant-Muster-Effekt zugeteilt, bei denen das Licht wie von kleinen Silber- oder Goldspiegeln reflektiert wird. Meistens einfach bezeichnet als Ginrin, findet sich diese Variante in fast allen bezeichneten Rassen wie Ginrin Kohaku, Ginrin Showa, Ginrin sanke, Ginrin Bekko etc.
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Kujaku
Der Kujaku ist ein metallic-farbener oder Ogon-Koi mit dem typischen Netzmuster des Asagi auf dem Rücken. Darüber zeigt sich zusätzlich die Zeichnung eines goldenen, gelben, orangenen oder roten Kohaku. Er ist das Ergebnis der Kreuzung von Goshiki und Hikari Muji, sein vollständiger Name ist Kujaku Ogon. Die intensive Züchtung dieser Rasse hat dazu geführt, daß auf einigen Koi-Shows der Kujaku in einer eigene Kategorie juriert wird.
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Kumonryu
Der Kumonryu ist ein Doitsu-Koi mit einer pechschwarzen Zeichnung. Das schwarze Muster ist instabil. Es reagiert auf Außeneinflüsse wie etwa die Temperatur des Wassers, indem sie verschwindet und in einer anderen Form wiederkehrt. Der Name des Kumonryu bezieht sich auf die Legendenfigur des Drachen (Ryu) der sich in eine Wolke verwandelt und den Himmel entlangstürmt. Man sagt der Kumonryu sei eine Kreuzung des Shusui mit dem Matsukawa bakke.
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Kawari-mono
Früher bezeichnet als Kawari- mono. Kawaarigois sind Kois, die einstmals entdeckt und auch bezeichnet worden sind, aber nicht in die übrigen Rassen einzugliedern sind. Innerhalb dieser Gruppe finden sich viele interessante Variationen.
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